Khao Lak

Thailand. Lady-Boys. Günstiges Bier. Preiswerte Dienste bestimmer Frauen. Sex-Branche. Die Unsympathen aller Länder reisen genau dafür nach Thailand.

Das Bild hat bestimmt jeder im Kopf. Alles was man im Fernsehen über Thailand sieht, hat damit zu tun. Wenn man Glück hat, sieht man auch mal was von den traumhaften Stränden, der wundervollen Natur und den freundlichen Menschen die dort leben. Aber eben nur, wenn man Glück hat.

Wir haben uns über Fasching mal aus dem Staub gemacht, um genau dieses Thailand zu erkunden. Das Thailand, das wunderschöne Tempelanlagen bietet und atemberaubende Natur. Natürlich waren wir auch einen Abend in einer Ladyboy Show, was wir übrigens sehr genossen haben. Ultra nett die Ladys und unglaublich unterhaltsam 🙂

Aber zurück zur Natur und den Tempeln. Ich wollte in Thailand nicht in ein Hostel und somit war ich auf der Suche nach einem Resort, in dem man zumindest seinen eigenen Bungalow hat und nicht in einem Zimmer eines Betonbunkers schlafen muss. Denn davor graut mir mittlerweile wahrlich 😉

Also habe ich das Bangsak Village  gefunden. Und es war ganz gut. OK deshalb, weil wir mit  kleinen Tierchen zu kämpfen hatten, die genau von der Decke auf unser Bett gefallen sind. Als wir das allerdings dem Resort-Leiter mitgeteilt haben, bekamen wir ein neues Zimmer. Das heißt, wieder alles in den Koffer und umziehen, aber danach wars einfach perfekt. Man muss in so tropischen Ländern auch immer wieder mit tierischen Hausbesuchern rechnen, das gehört auch einfach irgendwie dazu. Das habe ich mittlerweile auch verstanden. Man kann nicht im halb im Dschungel schlafen wollen und dann einen Rein-raum verlangen 😉

Aber weiter im Text. Was macht man, wenn man in Khao Lak ist?

Man kann natürlich ganz typisch den James-Bond-Felsen in der Phang Nga Bucht anschauen, aber darauf haben wir verzichtet – wir wollten es weniger touristisch und haben stattdessen einen Ausflug zum hiesigen Markt unternommen, haben in einem Tempel gelernt, wie man buddhistisch betet. Außerdem sind wir mit einem Floß in den „Bauch“ des Elefanten-Berges gefahren und haben dort teilweise mit Floß/teilweise zu Fuß (durch kaltes Quell-Wasser) die Höhlen erkundet. Natürlich inklusive Fledermäusen. Das war schon ein Highlight. Tagsüber sind wir dann auch noch einmal Floß gefahren, bei einer eher gemächlichen Flussfahrt, da die Trockenzeit in diesem Jahr schon etwas zu ausgiebig stattgefunden hatte. Und zudem durfte ich zum zweiten Mal auf einem Elefanten reiten. Das erste mal in Sri Lanka (direkt auf dem Rücken des Tieres) und jetzt in Thailand. Was wieder ganz anders war, da wir auf einem extra befestigtem Sitz auf dem Tier saßen und bergauf- und ab geritten sind. Mitten durch den Dschungel. Das war eine ziemlich wackelige Angelegenheit und teilweise war mir sogar ein bisschen mulmig zumute. Was wenn so ein Riesen-Elefant mal keine Lust mehr hat auf die Befehle seines Mahout zu hören? Hiiiilfeeee….aber wir haben es überlebt und es war eine einmalige Erfahrung.

Das jedoch schönste Ereignis war ein Tempel. Jetzt denkt ihr wahrscheinlich, oh mann wie öde…aber das war einmalig! Das ist der schönste und natürlichste „Tempel“ den ich je gesehen habe, denn wie einen Tempel darf man sich diesen eigentlich gar nicht vorstellen…eher wie einen Berg der umfunktioniert wurde…der Dragon Cave Tempel – unglaublich. Die Mönche schlafen dort in Höhlenzimmern und die Aussicht von da oben ist mindestens genauso spektakulär wie durch die Höhlen-Gänge zu streifen. Natürlich barfuss, da alles mit weichem Sand aufgeschüttet – oder natürlich vorhanden ist!??! Egal, wie auch immer, das war einfach gigantisch.

Warum ich euch an dieser Stelle keine Fotos von diesem bezaubernden Urlaub zeige?

WEIL ICH BLÖDE KUH BEIM RUMSPIELEN MIT DEM HANDY, DEN GANZEN ORDNER MIT DEN BILDERN VON THAILAND GELÖSCHT HABE!!!

Ich habe mir geschworen, dass mir so etwas nie wieder passiert. Jetzt fotografiere ich ja mittlerweile mit dem iPhone und in der Regel synchronisiere ich die auch immer mit dem MacBook, außerdem lassen sich die Fotos da sowieso nicht mehr so leicht löschen wie damals auf dem blöden Samsung! Ich habe also vorgesorgt – auch wenn ich mir noch keine richtige Kamera gekauft habe – so wie ich das eigentlich direkt nach dem Urlaub geschworen habe 😉

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s