Amalfi Küste

Traumhaft!

Wir haben uns lange Gedanken zu diesem Italien-Trip gemacht. Ich war natürlich auch schon in Bibione, Rimini, Lido di Jesolo, Venedig, Piacenza mit dem wunderschönen Castell’Arquato (Danke Lisa!).

Außerdem schlenderte ich schon in Neapel durch die Ruinen von Pompeji und habe einen überteuerten Espresso auf der Insel Capri getrunken. Man kann sagen, ich habe schon ein bisschen was von Italien gesehen, hinzu kommen natürlich unzählige Aufenthalte auf irgendwelchen Campingplätzen, wo ich schon gar nicht mehr so genau weiß, wo das war. Ich denke euch geht es ähnlich. Gerade wenn man in Bayern wohnt, ist Italien nach wie vor ein beliebtes Reiseziel. Leider ist die Anreise mit dem Auto dorthin und auch die Unterkünfte selbst nicht mehr so kostengünstig, als zu den Zeiten, als wir noch mit unserem Gameboy hinten auf der Rücksitzbank unserer Eltern saßen und Richtung Brenner gedüst sind. Die Zeiten sind vorbei. Ein Italien-Urlaub mit Kultur und schönem Strand gleicht preislich einer Pauschalreise nach weiß-der-Geier-wohin. Sparen tut man sich also nichts mehr….

Warum also doch noch nach Rom oder an die Amalfi-Küste fahren?

Ganz einfach, weils schee is und insbesondere de Bayern eigentlich fast wia Italiener san und man sich sofort heimisch und geborgen fühlt – ganz anders als in Kroatien – so geht es mir zumindest 😉

Wir haben unseren Rom-Stadt-Trip also mit einem Aufenthalt in einer wunderschönen Ferienwohnung an der Amalfi-Küste verbracht, genauer gesagt in Maiori. In Maiori wohnen ungefähr 5.500 Einwohner und es ist zauberhaft. Niemand spricht englisch und Touristenschwärme – oder überhaupt andere Deutsche/Weiße sieht man selten bis gar nicht. Es sind hauptsächlich die Italiener selbst die hier Urlaub machen, sich Yachten oder kleine Boote leihen und unbekannte Buchten ansteuern.

Wir hatten eine tolle Ferienwohnung, mussten 300 Treppenstufen zum Meer hinab bewältigen, aber jeder Meter hat sich dabei gelohnt. Erstens bleibt man in Bewegung und zweitens genießt man den Luxus einer privaten Bucht. Ich schwöre es, es gab Tage an denen Stefan und ich ganz allein dort unten waren. Das ist doch unbezahlbar oder? Und ist soweit von den Lege-Hennen-Stränden in Bibione oder Rimini entfernt, dass man sich wirklich oft fragt, ob man noch in Italien ist, oder gerade an einer einsamen Insel gestrandet ist. Und der Weg nach unten wird durch die herrliche Aussicht und den Duft nach Zitronen, Blumen und Weintrauben versüßt.

Im Dorf selbst (das auch nur durch die Serpentinen-Wege entlang der Berge zu erreichen ist) kauft man sich selbst gemachten Wein und am Besten auch gleich frischen Fisch und kocht Abends selbst. Oder man geht in eines der schnuckeligen Restaurants – oder geht in das bekannte Ristorante Torre Normanna in dem auch Leonardo DiCaprio schon gespeist hat. Wenn man Glück hat, so wie wir 😉 findet auch noch das Lemon-Festival statt und man streift nachts durch die Gassen von Maiori und genießt traditionelles Essen, Musik und Theater. Einfach traumhaft!

 

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