Rom

Ein einziger Beitrag wird einer Stadt wie Rom eigentlich nicht im geringsten gerecht. Aber leider existierte dieser Blog bei dieser Reise noch gar nicht und deshalb ist das hier wieder mehr ein „in Erinnerungen schwelgen“ als ein brandaktueller Eintrag. Zudem muss ich gestehen, dass die Qualität der Fotos von dieser Zeit auch noch zu wünschen übrig lassen.

Nichts desto trotz versuche ich dieser wundervollen, einzigartigen, verrückten, spießigen und zugleich weltoffenen Stadt irgendwie gerecht zu werden.

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Ich wollte mich bei der Planung für diese Reise voll und ganz auf mich verlassen und ich muss sagen, ich bin noch heute sehr stolz auf mich. Stunden über Stunden steckten in den Vorbereitungen und es hat alles sehr gut funktioniert und wir waren überaus glücklich mit unseren Unterkünften und Ausflugszielen. Ich habe mich bei einer ganz lieben ehemaligen Gesangschülerin ein bisschen informiert und einen fantastischen Tipp bekommen. Das Bed&Breakfast Il Corso, nahezu direkt am Piazza del Popolo. Noch näher an das Gefühl ein waschechter Römer zu sein (zumindest für ein paar Tage) kann man fast nicht kommen.

Es war fantastisch. Wir mussten es erst einmal suchen, da es sich in einer der winzig kleinen, typisch charmant italienischen Gassen versteckte – und das alles  NACHDEM wir die Anreise mit dem Auto!!! von Bayern aus bewältigt und einen Parkplatz in der Tiefgarage ganz in der Nähe ergattert haben aber das war mit Sicherheit jede Minute wert.

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Direkt im Zentrum, in einem sauberen, gemütlichen Zimmer, mit der Wahl auf Croissants, Eier und natürlich Cappuccino im Bett – einfach herrlich! Und Abends? Hunderte von Möglichkeiten noch durch die Stadt zu streifen und schick Essen zu gehen. Vorbei an der spanischen Treppe, hin zum Pantheon und über den Trevi-Brunnen wieder zurück. Und das alles gerade Abends, weil dann die großen Touristen-Massen ausbleiben. Einfach herrlich!

Magnum_FotorUnd tagsüber? Haben wir natürlich auch die „Hot-Spots“ angepeilt.

  • Kolosseum
  • Vatikanstadt
  • Vatikanische Museum/Pinakothek
  • Antikes Rom
  • Villa Borghese
  • Petersdom
  • Sixtinische Kapelle
  • Katakomben

Wahrscheinlich war das nicht einmal alles…aber die wohl einprägendsten Sehenswürdigkeiten. An so manchen Orten überkommen einen dann auch wieder so allerlei Gefühle…

Kolosseum – man ist beeindruckt, beängstigt, schockiert und begeistert zugleich. Gladiatorenkämpfe? Zur Belustigung des Kaisers und des Volkes? abartig – so ein großartiges Amphitheater überhaupt hinzuklatschen? WAHNSINN

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Vatikanstadt – muss dieser Prunk sein? Soviel Geld auf einem Haufen? Aber verdammt, es ist geil – es ist schön, dass wir solches Kulturerbe betrachten können…mehr davon…

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Vatikanische Museen/Villa Borghese – ich hatte an der Uni auch zwei Kurse in Kunstgeschichte belegt und schon viel von Raffael, DaVinci, Tizian, Caravaggio und Co. gehört, aber David mit dem Haupt des Goliath in Echt vor mir sehen, war gigantisch!!!

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Antikes Rom – man schlendert und schlendert und schlendert – man läuft durch die pralle Sonne durch unzählige Ruinen, Gemäuern und Siegestoren und man kann einfach nicht damit aufhören, ich glaube nach diesem Tag habe ich mir dann auch im Adidas Store meinen supertoll bequemen Turnschuhe gekauft, da meine Chuck’s definitiv nicht mehr geeignet dafür waren zwölf Stunden damit durch die Gegend zu laufen…

Katakomben – das war auch witzig…wir wollten einfach in irgendwelche Katakomben und beim herum spazieren gingen wir an welchen vorbei die ‚eigentlich‘ geschlossen waren. Die Tür zum Eingang war allerdings nur leicht angelehnt, deshalb habe ich einfach aufgemacht und im Nu standen wir im Vorgarten und blickten in das etwas verdutzte Gesicht eines Italieners der uns sogleich zu Verstehen gab, dass eigentlich gerade geschlossen ist. Doch irgendwie mussten wir im sympathisch gewesen sein – er organisierte es, das wir uns einer privat organisierten Tour anschließen durften. Geleitet von einer eher weniger gut englisch sprechenden, dafür aber umso liebenswerteren, alten schrulligen Nonne. Scheiß kalt ist es da unten, aber die Dame ging trotzdem in ihren Schlappen da runter und kraxelte an den Wänden entlang, während sie uns mit Händen und Füßen zu verstehen geben wollte, um was es gerade ging.

Eine einmalige Erfahrung 🙂

Petersdom – IRRSINN!!!! Diese riesige Kuppel – was haben die Römer sich dabei nur gedacht? Wie hat man das früher überhaupt alles bauen können? Keine Ahnung!

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Sixtinische Kapelle – man steht unter dieser nicht in Worte zu fassenden Deckenmalerei von Michelangelo und es schickt sich eigentlich nur eins zu sagen (nach dem Besuch natürlich – denn falls jemand dort drinnen zu reden versucht, hallt sofort ein ausdrucksstarkes „Silencio“ der Museumswerter durch den Raum)

„Ohne die Sixtinische Kapelle gesehen zu haben, kann man sich keinen anschauenden Begriff machen, was ein Mensch vermag.“ – Johann Wolfgang Goethe

Was macht man nach so vielen Eindrücken? Natürlich, man fährt noch ein paar Tage ans Meer 🙂 und da man eh schon so weit „unten“ ist, fährt man doch einfach mal an die Amalfi-Küste. Soll ja auch ganz nett sein…

PS: Natürlich solltet ihr in Rom auch ein italienisches Eis essen, aber tut mir den gefallen erkundigt euch vorher nach dem Preis – ich habe das nicht getan und habe mir zu meiner Kugel Zitroneneis eine mit Schoko und Streusel überzogene Waffel gegönnt und musste knapp 10 € dafür blechen! Vorher fragen schont euer Reisebudget! Außerdem sollte man auch mal in den Magnum-Laden gehen – ein eigen individuell kreiertes Magnum hat schließlich auch was 😉

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